ZDFonline-Interview mit der Band Tokio Hotel /nincs magyar fordts!/
2006.04.02. 17:44
Tokio Hotel sind die neuen Knige kreischender Teenie-Fans. Im vergangenen Jahr haben sie aus dem Stand die Spitzen der Hitparaden erobert, und auch die Statistik gibt ihnen recht: Laut Plattenindustrie waren sie DIE Newcomer 2005. Genervt vom Fanrummel sind Tokio Hotel aber kein bisschen.
"Wenn wir unterwegs sind und sehen, dass unsere Fans berall hinkommen, dann gibt uns das totale Energie", sagt Tokio-Hotel-Snger Bill Kaulitz. Und sein Zwillingsbruder Tom, der Gitarrist der Gruppe, ergnzt: "Wir genieen das. Fr uns ist ein Traum in Erfllung gegangen. Aber wir versuchen auch, auf den Boden der Tatsachen zurck zu kommen." Erfolgsmde sind Tokio Hotel also nach einem turbulenten Jahr keineswegs.
Voll krass nervs Und auch nicht abgebrht: "Wir sind total nervs und gespannt, was da jetzt auf uns zukommt", gesteht Bassist Georg Listing vor dem Auftritt im Interview mit ZDFonline-Reporterin Mirjam Weichselbraun. Immerhin ist 'Wetten, dass..?' die grte europische Fernsehshow. "Da sind ja auch sonst nur internationale Acts. Und es ist schon krass, dass wir gerade mal vor sieben Monaten verffentlicht haben und schon in der Sendung sein drfen", sagt Bill.
"Durch den Monsum", der erste Tokio-Hotel-Hit, existiert bereits in einer japanischen Version. Aber zurzeit ist die Band im Studio, um ihre Titel auf englisch zu produzieren, verrt Bill, "um einfach auch mal im Ausland zu kucken, was so geht." Dass durch den Fan-Rummel die Musik in den Hintergrund gert, glaubt Tom brigens nicht: "Der Rummel kommt ja durch die Musik. Die Fans kaufen ja auch unsere CDs - und ich glaube nicht, dass die sich den ganzen Tag nur das Booklet angucken, sondern auch die Musik hren."
Gerchte, nicht aus der Kche Das Hotel hat die Band ja schon im Namen, aber gerchteweise ist das Beherbergungsgewerbe teilweise nicht gut auf die vier Jungs zu sprechen, weil es "diverse Zwischenflle" gegeben haben soll, wie es ZDFonline-Reporterin Mirjam Weichselbraun ausdrckt. Bill dazu: "Wir haben noch nie Bldsinn gemacht. Wir sind immer ganz artig." Tom: "Wir stehen zu den Sachen, die wir machen."
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